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  NRZ v. 05.02.2011
 
Pressebericht der NRZ, vom 05.02.2011 von Sarah Eul
Yolita geht auf Reisen
Züchterin Maria Spettmann hat Ihren Teckelnachwuchs bis nach Kolumbien vermittelt
Christina Streubel muss sich nicht lange umschauen. Aus einem wuseligen Rudel Teckel der über den Hof des Zwingers von Maria Spettmann saust, greift sie sich sofort den richtigen. Es ist die kleine Yolita. Eben jene Dackel-Dame vom Dröstepaß, die die 38 Jährige mit auf eine lange Reise nehmen wird. „Du tust mir so leid“, haucht Christina Streubel dem Welpen ins Ohr. Zum einem weil Yolita nun von ihrem Umfeld getrennt wird und zum anderen, weil sie noch anstrengende Stunden vor sich hat.
Christina Streubelist nämlich nur zu Besuch in Deutschland. Eigentlich lebt sie zusammen mit ihrem Mann und den zwei Kindern in Kolumbien. Weiß dort aber noch deutsche Dinge zu schätzen – schließlich stammt ihre Familie hierher. „Wir wollten unbedingt einen typisch deutschen Hund haben“, erzählt Christina Streubel, die ihren ersten Vierbeiner mit acht Jahren bekam.
Via Internet hat sich Streubel auf die Suche nach einer geeigneten Zucht gemacht. Und wurde dabei auf Maria Spettmann aus Alpen/Veen aufmerksam. Emails und Telefonate folgten. Die Chemie stimmte. Gestern konnte dann Christina Streubel, die noch Verwandte in Hamm hat, ihre Yolita dann endlich mit in Richtung Heimat nehmen. Dort wird sie bereits sehnsüchtig erwartet. „Ich glaube meine Kinder freuen sich mehr auf den Hund, als auf mich“, scherzt Streubel. Um Familie Spettmann Yolitas neues Zuhause zu zeigen, hat die Wahl-Kolumbianerin auch Bilder mitgebracht. Unter der Woche lebt Yolitas neue Familie nämlich in der Stadt. Am Wochenende geht es dann hinaus ins Haus auf dem Land. „Dort kann sich Yolita dann richtig austoben.“
Beginnen wird Yolitas große Reise nach Kolumbien heute um 13.30 Uhr am Frankfurter Flughafen. Zusammen mit ihrem neuen Frauchen Christina Streubel darf sie in der Kabine sitzen und als erster Teckel vom Dröstepaß in die große weite Welt fliegen. Erst gegen 19.30 Uhr kolumbianischer Zeit wird die komplette Familie Streubel sie endlich in die Arme schließen können. Während Maria Spettmann in Alpen sicherlich sehnlichst auf den ersten Gruß der neuen, tierischen kolumbianischen Staatsbürgerin warten wird.


 
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