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  Cora
 
Cora´s Geschichten

Kurzgeschichten über Cora vom Dröstepaß.
Cora geb: am 06.08.1995 Tochter von Ännchen vom Nollenkopf und Ben aus dem Glanedorf. Mit 6 Monaten verkauft nach Issum. Wiederum 6 Monate später wurde Cora wieder zurückgenommen. Als sie wieder verkauft werden sollte, entschied Hermann sich dafür, dass Cora bei uns bleiben sollte. Wir haben es natürlich nie bereut diese tolle Hündin bei uns zu halten.Die ersten 7 Welpen die Cora bekam waren toll. Daraus behielten wir unsere Erna. Die beiden waren ein tolles Gespann. Cora bemutterte Erna über ihren Tot hinaus. Seit dem unsere Erna tot war, ging es auch mit Cora rapide zurück. Als Erna ein halbes Jahr war, startete Cora mit ihrer Tochter die erste Aktion. Hühnerstall ausräumen hieß die Devise. Hermann hatte vergessen den Hühnerstall zu zumachen. Das nutzte Cora natürlich gnadenlos aus und sie zeigte Erna, wie man aus Hühnern Suppenhühner macht. Als sie ihr Werk vollendet hatten legten sie sich mit ihren dicken Bäuchen in die Sonne. Ich dachte noch meiner gute sind die beiden dick geworden. Des Rätsels Lösung? Bis Hermann von der Arbeit nach Hause kam.
Als Hermann von der Arbeit nach Hause kam und ihm die ersten Federn entgegen flogen, war die erste Frage wo ist Cora? Na ja, jetzt hieß es Farbe bekennen. Das erste Donnerwetter war nicht von schlechten Eltern, was ich wohl für Killerhunde hätte usw.. Cora schlau wie sie war, hatte sich natürlich in irgendeine Ecke versteckt. Erna unbedarft wie sie war, lag selig schlafend mit ihrem dicken Bauch in ihrer Box und träumte schön. Bis Hermann sie aus ihren Träumen riss, Erna wusste gar nicht was los war und warum Hermann so böse war. Aber Cora wusste was los war, sie kam aus irgendeiner Ecke auf Hermann zugeschossen und wollte natürlich ihre kleine Tochter verteidigen. Als Hermann ihr androhte den Hintern zu versohlen, zog Cora aber doch lieber ab. Sie wusste immer wann sie verloren hatte. Etwa eine halbe Stunde später, hörte ich auf dem Feld Hunde die Spurlaut gaben. Cora und Erna, naja die zwei haben gedacht zu Hause ist eh nichts los. Hermann fing schon wieder an zu toben, was ich denn für Killerhunde hätte. Es wäre ja nicht auszuhalten, wenn diese Biester nach Hause kämen, würde er sie eigenhändig umbringen. Toll. Was für ein sch.... Tag. Abends pünktlich zum Füttern kamen diese beiden Rabauken dann wieder Heim. Siehe da, auf einmal waren es wieder unsere Mäusekinder. Ja wo wart ihr denn so lange, Originalton Hermann. Am anderen Tag wurden wieder neue Hühner und ein Hahn gekauft. Die waren natürlich viel schöner als die alten Hühner und die alten Hühner legten ja auch nicht so besonders gut. Auf einmal..... Am Wochenende kam dann noch eine Kleine Hündin aus Osnabrück zu uns, die Hermann besonders süß fand. Ulme, ich glaube wenn er gewusst hätte was daraus wird, hätte er sie nicht mit zum Dröstepaß genommen. Diese kleine Hündin hatte es faustdick hinter ihren Ohren und sie hatte einen sehr, sehr guten Lehrmeister. Cora. Davon später mehr.
Cora als Lebensretter

09.10.2006 ein ganz normaler Montag, jeder ging seiner gewohnter Arbeit nach. Wäsche machen Essen kochen sauber machen, alles was so anfällt. Hermann hatte sich in unserer Obstwiese zu schaffen gemacht. Er wollte mit der Apfel ernte beginnen, da die Mosterei nur dienstags und donnerstags Obst annahme hatte. Also wurde um 13 °° zu Mittag gegessen. Als ich meine Küche wieder sauber hatte und Hermann seine Geräte für die Apfel ernte fertig gestellt hatte, ging jeder seiner Arbeit nach. Hermann zu den Äpfeln und ich hatte jede menge Schreibkram zu erledigen. Als um 15°°das Drama seinen lauf nahm. Ein fürchterliches Gepolter, ließ mich oben an meinem Schreibtisch erschrecken. Irgend jemand rüttelte und polterte an unserer Haustüre. Als ich dann endlich nach zwei drei Minuten nach unten ging um nachzusehen was da wohl los war, hörte ich unsere Cora, die wie verrückt gegen die Haustüre sprang, und das mit fürchterlichem Gebell. Diese kleine Hündin war total außer sich und forderte mich mit ihrem Gebell auf, ihr zu folgen. Immer wieder sprang sie mich bellend an ihr zu folgen. Als ich endlich begriff, dass Cora mir etwas zeigen wollte, ging ich mit ihr zu dem Weg, der zu unsere Obstwiese führt. Dann hörte ich aus der Wiese ein leises wimmern von Hermann, ich bin aus dem Baum gefallen. Ein sehr großer Apfel Baum so 8 Meter hoch. Sofort rief ich den Notarzt an. Als sie vor Ort waren, wurde sofort ein Rettungshubschrauber angefordert, der Hermann in die Unfall Klinik nach Buchholz flog. Das Ergebnis Serien Rippenbruch zwei Rippen waren in die Lunge eingedrungen. Radiusfraktur im rechten Oberarm.Trümmerbruch im Becken, nach einer Notoperation und drei Wochen Intensivstation wurde mir von einem Artz bestätigt, wenn Hermann nicht so schnell gefunden worden wäre. Hätte er diesen Unfall nicht überlebt. Dank Cora bin ich früh genug herunter gegangen, aber nur weil sie so furchtbar randaliert hat. Ich wäre mit Sicherheit ohne Cora nicht vor 18°° herunter gegangen, dann wäre es für Hermann zu spät gewesen. Danke Cora! Hermann hat sich Gott sei dank wieder ganz von seinem Unfall erholt. Unsere Cora hat sich mit 13 ein halb Jahren ganz still und leise über die Regenbogenbrücke davon gemacht. Wir waren natürlich wahnsinnig traurig eine so tolle Hündin verloren zu haben, aber das war typisch unsere Cora. Sie hat immer für sich selbst entschieden was sie wollte. Es vergeht seit dieser Zeit kaum einen Tag wo wir nicht über Cora sprechen, wir werden sie wohl nie vergessen. Sie war einfach unsere Cora.


Cora im Rheumafieber

Cora ca. 4 Jahre alt hatte es wieder einmal gut. Ihre Tochter
Erna hatte Welpen, dass hieß für Cora sie wurde ein Haushund und durfte ab sofort im kleinen Wohnzimmer auf dem Sofa übernachten. Das heißt für mich ab sofort absolute Ordnung im Haus und nichts mehr auf den Tisch stehen lassen. Denn es war für Cora ein leichtes Mal eben auf den Tisch zu springen und nachzusehen, ob da vielleicht noch etwas zu finden ist.
Ansonsten übernahm Cora das aufräumen. So an einem Samstagmorgen. Hermann hatte vom Arzt Rheuma Tabletten verschrieben bekommen und zwei Tabletten davon genommen und die Packung auf den Tisch stehen gelassen. Am Morgen wollte Hermann nochmals Tabletten nehmen, siehe da es waren keine Tabletten mehr da. Dann ging das Tohuwabohu los. Wir fanden von 50 Tabletten noch 18, dass hieß 30Tabletten waren in Coras Magen. Sie sah uns mit ihren großen Augen an nach dem Motto, was macht ihr denn für ein Palaver. Sofort musste Dr. Peters her, Coras bester Freund, nach einer viertel Stunde war Dr. Peters bei uns.
Nach dem Motto, was will der denn hier, wurde er erst einmal verbellt. Nach einigen Streicheleinheiten war alles gut. Cora bekam eine Spritze um sich zu erbrechen, danach sollte sie laut Dr. Peters den ganzen Tag wohl sehr fertig sein. Aber das war die Prognose eines Menschen, er hatte die Rechnung ohne Cora gemacht. Cora fing auf einmal an im Kreis zu laufen erbrach dreimal, dann lief sie wieder ganz normal herum und ich ließ sie aus den Augen. Auf einmal diese trügerische stille auf unserem Hof, ich sah weder Cora noch unsere Ulme (genannt Lustige). Dieses alte Luder Cora hatte sich mit Ulme unter den Hühnerzaun gebuddelt und räumte jetzt dort auf. Sie hatte ihre ganze Wut an den armen Hühnern ausgelassen und Ulme war ihr Handlanger, alle neun Hühner mitsamt Hahn waren Tot. Von wegen unsere Cora würde den ganzen Tag schlafen, weil sie ja so krank ist. Es wurde wieder ein sehr schöner Samstagabend als die alte Diskussion wieder anfing, dass wir uns nie wieder Hühner kaufen würden. Montags fuhren wir wieder nach Moers um neue Hühner zu kaufen 9Hühner und ein Hahn und Cora im Kofferraum. Es waren nicht die letzten Hühner die wir wegen Cora kaufen mussten. Aber sie war nun mal ein Jäger.

Cora´s letzter Weg
Unsere Cora ist am 09.03.2009 Ihren letzten Weg gegangen. Ganz still und leise ist Cora ihren Weg über die Regenbogen Brücke gegangen. Am Montagmorgen, lag sie einfach tot in ihrer Schlafbox. Am Sonntagabend war noch alles in Ordnung und Montagmorgen war sie tot. Für mich überhaupt nicht zu verstehen. Unsere Cora war einfach die Matriarchin vom Dröstepaß. Ein Hund mit Ecken und Kanten, Cora war die absolute Anführerin unseres Rudels. Cora hatte viermal Welpen bekommen insgesamt 27Welpen. Sie war eine hervorragende Mutter und das nicht nur für ihre eigenen Kinder. Nein sie half auch bei der Aufzucht mit den anderen Welpen. Als Spielzeug diente ein alter Handfeger, den Cora pünktlich wenn unsere Welpen im Rudel eingebunden wurden hervor holte. Wir wissen bis heute nicht wo Cora diesen Handfeger versteckt hielt. Denn wenn unsere Welpen verkauft waren, verschwand auch der alte Handfeger wieder. Waren wieder Welpen da, war auch der Handfeger wieder da. Den meisten Unsinn der im Dröstepaß veranstaltet wurde, ging natürlich von Cora aus. Alles aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen nur so viel, Hühner töten, ausbrechen und mit Ulme kämpfen waren ihre Hobbys. Jetzt mit 13 ein halb Jahren hat unsere Cora uns verlassen, ganz plötzlich und wir können es nicht verstehen. Wir vermissen sie so sehr.
 
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